Für eine Zukunft in Frieden unter Wahrung der Menschenrechte
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Marcel-Callo-Straße 3
4222 St.Georgen an der Gusen
Kontakt
sekretariat©bewusstseinsregion.at
Erasmus+
Erwachsenenbildung, Menschenrechtebildung weiterentwickeln
Beschreibung
DE
Neue Herausforderungen wie der Rechtspopulismus und -radikalismus, Alltagsrassismus, Verschwörungstheorien und wie wir wirksamen Maßnahmen zum Erkennen von Zusammenhängen setzen, prägen den Alltag der Bewusstseinsregion. Wir wollen uns mit Organisationen in Europa austauschen, Netzwerke bilden und neue Angebote in der Erwachsenenbildung entwickeln. Wir möchten sensibilisieren, Bewusstsein schaffen und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln.
Durch Job-Shadowings, die Einladung von Expert:innen und eine Gruppenmobilität wollen wir folgende Zielsetzungen erreichen:
• Wir wollen sensibilisieren und Bewusstsein schaffen für Nachhaltigkeit der Holocaustpädagogik.
• Wir wollen Menschenrechtebildung in Europa vernetzen und gemeinsame Handlungsstrategien weiterentwickeln.
• Wir wollen neue Angebote der Erwachsenenbildung entwickeln und diese nachhaltig in der Bewusstseinsregion und vernetzter Organisationen umsetzen.
EN
New challenges such as right-wing populism and radicalism, everyday racism, conspiracy theories and how we take effective measures to recognize connections shape the everyday life of the region of awareness. We want to exchange ideas with organizations in Europe, form networks and develop new offers in adult education. We want to raise awareness, create consciousness and develop action strategies together.
With Job-Shadowings, inviting experts and group mobility, we want to achieve the following objectives:
• We want to raise awareness and create awareness of the sustainability of Holocaust education.
• We want to network human rights education in Europe and further develop joint action strategies.
• We want to develop new adult education offerings and implement them sustainably in the awareness region and networking organizations.
„Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.“
Partnerorganisationen
Aktivitäten
Bildungs- und Gedenkfahrt zur Partnerstadt Empoli von St. Georgen / Gusen 5. – 9. März 2026
Gemeinsam aus der Geschichte lernen – gemeinsam Demokratie und Freiheit leben
„Gedenken ist Verantwortung für heute“ … da sind sich die Bürgermeister Andreas Derntl aus St. Georgen / Gusen und Allessio Mantelassi aus Empoli bei der gemeinsamen Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Deportation am 8. März von streikenden Arbeitern aus der Toskana nach Mauthausen und Gusen einig. Gerade in Zeiten von Krisen und Kriegen, zunehmender Autokratie und totalitärer Strömungen sind gemeinsames Gedenken, Begegnungen und Aktivitäten wichtig. Eine Bildungs- und Gedenkreise führte 34 Teilnehmer:innen in ihre Partnerstadt Empoli und in die Toskana. Die Geschichte der Deportation, Kultur, Kulinarik und Lebensweise der Toskana sowie aktuelle Themen der Demokratie standen im Mittelpunkt des Programmes in Empoli, Florenz, Viareggio und Lucca: Wir führten eine gemeinsame Gedenkfeier in Empoli durch und vernetzten uns in Florenz im Memorial für die in Konzentrationslager ermordeten Italiener mit Vertreter:innen der Kommunen und der Opferorganisation ANED von Florenz, Prato, Empoli, Pisa. Wir reflektierten die Geschichte von Empoli, besuchten den Weg der Menschenrechte und das Haus der Erinnerung. Wir begaben uns auf die Spuren der Geschichte der Faschisten und des Widerstandes in der Toskana und fanden Stolpersteine, die an Menschen erinnern, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. Wir beschäftigten uns mit aktuellen Themen der Demokratie und des Friedens und konnten z.B. beim Besuch des Karnevalsmuseums in Viareggio auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen stoßen. Im Rahmen des Erasmus+ Projektes reflektierten wir auch die Rolle der digitalen und sozialen Medien und möchten mit unserer Bildungsfahrt positive Signale für Frieden und Völkerverständigung senden.
Die Städtepartnerschaft besteht seit 1997 und ist eine Geschichte von Freundschaft, Schüler:innenaustausch, Demokratie und europäischer Werte. Die Bildungsreise wurde von der Bewusstseinsregion organisiert und von der Marktgemeinde St. Georgen / Gusen, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich und vom Erasmus+ Programm unterstützt.
Weitere Infos: Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen, Andrea Wahl ,
andrea.wahl@bewusstseinsregion.at, mob. 0660 229 29 06
Stand: 10. März 2026
Expert:innen zu Gast:
Guy Dockendorf
Menschenrechtebildung und Holocaustpädagogik als internationale Aufgabe
Von 7. November 2025 bis 10. November 2025 im Rahmen des Internationalen Menschenrechtesymposiums
Programm:
Donnerstag, 7. November 2025:
Nachmittag:
Input zur internationalen Arbeit des Internationalen Mauthausenkomitees: Zielsetzung, Mauthausen Schwur, konkrete Aktivitäten, Diskussion zur Wirkung von Bildungsmaßnahmen auf europäischer Ebene Vernetzung / Austausch mit Programmplaner:innen der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen
Abend:
Eröffnung des Symposiums / Menschenrechte heute, Artikel 8 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Freitag, 8. November 2025:
Vormittag:
Weiterentwicklung Gedenken und Bildungsangebote für Erwachsene am Beispiel der Archäologischen Ausgrabungen im KZ Gusen, internationale Aspekte der Aufarbeitung der NS-Geschichte Gemeinsame Entwicklung Hop On – Hop Off Programm an Gedenkorten und aktueller Bezug
Nachmittag:
Aktuelles Gedenken: Mauthausen, Gusen / Vernetzung mit internationalen Organisationen / Austausch / Weiterentwicklung Bildungsprogramme
Lernergebnisse: Folgende Kompetenzen konnten als Experte weitergegeben werden:
Wissen über den Holocaust, die Konzentrationslager Mauthausen und Gusen weitergegeben / mißbräuchliche Verwendung der Archäologie in der NS-Zeit / Internationales Gedenken und Vernetzung / Internationale Netzwerke aufbauen / Zivilcourage / Wissen Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 8 / Verbindung von verschiedenen Generationen
Entsendende Organisation
Menschenrechtebildung – Angebote in der Erwachsenenbildung weiterentwickeln
Wojciech Brzeziński
Maria Krajewska
Von 6. November 2025 bis 8. November 2025 im Rahmen des Internationalen Menschenrechtesymposiums
Programm:
Donnerstag, 6. November 2025
Nachmittag: Ankunft und organisatorischer Austausch mit der Geschäftsführung der Bewusstseinsregion, Grundlagen der Programmentwicklung.
Abend: Kennenlernen der Teilnehmer:innen
Teilnahme an der offiziellen Eröffnung im Johann Gruber Pfarrheim. Besuch der Eröffnung der Ausstellung „Archäologie in der NS-Zeit“.
Freitag, 7. November 2025
Vormittag / Nachmittag: Teilnahme am Symposium „Archäologie im Kontext des KZ Gusen“ im Haus der Erinnerung. Das Beispiel der archäologischen Ausgrabungen im Konzentrationslager Gusen als Thema in der Erwachsenenbildung: Ausstellung, pädagogische Materialien, Arbeit mit historischen Materialien
Nachmittag: Weiterentwicklung von Angeboten der Erwachsenenbildung im Bereich der Holocaustpädagogik
Abend: Internationales Netzwerken und Austausch
Samstag, 8. November 2025
Vormittag: Neue Formate in der Erwachsenenbildung entwickeln:
Hop-On/Hop-Off-Bustour durch den ehemaligen KZ-Komplex Gusen (u.a. Memorial, SS-Kaserne, Stollenanlage Bergkristall).
Nachmittag: Exkursionen zu historischen Orten und die Aufarbeitung der Geschichte für die Erwachsenenbildung an den Beispielen der Ruine Spilberg und Besuch des Heimatmuseums St. Georgen / Gusen.
Abend: Internationales Netzwerken und Austausch
Lernergebnisse: Folgende Kompetenzen konnten als Experte weitergegeben werden:
Aufbau und Stärkung internationaler Netzwerke für die Gedenkstättenarbeit / Management grenzüberschreitender Erasmus+ Projekte im Bildungsbereich / Wissenstransfer zur Vermittlung von NS-Raubgrabungen und missbräuchlicher Verwendung von Archäologie in der NS-Zeit / Entwicklung von innovativen Bildungsformaten
Entsendende Organisation
Datum: 10. November 2025
„Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.“
Ergebnisse
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