Für eine Zukunft in Frieden unter Wahrung der Menschenrechte

Beschreibung

DE

Neue Herausforderungen wie der Rechtspopulismus und -radikalismus, Alltagsrassismus, Verschwörungstheorien und wie wir wirksamen Maßnahmen zum Erkennen von Zusammenhängen setzen, prägen den Alltag der Bewusstseinsregion. Wir wollen uns mit Organisationen in Europa austauschen, Netzwerke bilden und neue Angebote in der Erwachsenenbildung entwickeln. Wir möchten sensibilisieren, Bewusstsein schaffen und gemeinsam Handlungsstrategien entwickeln. 

Durch Job-Shadowings, die Einladung von Expert:innen und eine Gruppenmobilität wollen wir folgende Zielsetzungen erreichen:

• Wir wollen sensibilisieren und Bewusstsein schaffen für Nachhaltigkeit der Holocaustpädagogik.

• Wir wollen Menschenrechtebildung in Europa vernetzen und gemeinsame Handlungsstrategien weiterentwickeln.

• Wir wollen neue Angebote der Erwachsenenbildung entwickeln und diese nachhaltig in der Bewusstseinsregion und vernetzter Organisationen umsetzen.

Wir erwarten eine Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung zu Rechtspopulismus, -radikalismus, Alltagsrassismus, Holocaust, Verschwörungstheorien und Holocaustleugnung. Ergebnisse sind Austausch, neue Kooperationen und Netzwerke, die Handlungsstrategien entwickeln. Ergebnisse sind neue Angebote in der Erwachsenenbildung, die 2026 und 2027 das erste Mal umgesetzt werden. Die Teilnehmenden erhalten Handwerkszeug, um in Bildungsmaßnahmen und in Botschaften in den sozialen Medien gut aufzutreten.
EN

New challenges such as right-wing populism and radicalism, everyday racism, conspiracy theories and how we take effective measures to recognize connections shape the everyday life of the region of awareness. We want to exchange ideas with organizations in Europe, form networks and develop new offers in adult education. We want to raise awareness, create consciousness and develop action strategies together.

With Job-Shadowings, inviting experts and group mobility, we want to achieve the following objectives:

• We want to raise awareness and create awareness of the sustainability of Holocaust education.

• We want to network human rights education in Europe and further develop joint action strategies.

• We want to develop new adult education offerings and implement them sustainably in the awareness region and networking organizations.

We expect to raise awareness and consciousness about right-wing populism, radicalism, everyday racism, the Holocaust, conspiracy theories and Holocaust denial. The results are exchanges, new collaborations and networks that develop action strategies. The results are new adult education offerings that will be implemented for the first time in 2026 and 2027. Participants will receive tools to appear in educational measures and in good messages on social media.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“
 

„Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.“

Partnerorganisationen

Aktivitäten

Bildungs- und Gedenkfahrt zur Partnerstadt Empoli von St. Georgen / Gusen 5. – 9. März 2026

Gemeinsam aus der Geschichte lernen – gemeinsam Demokratie und Freiheit leben

„Gedenken ist Verantwortung für heute“ … da sind sich die Bürgermeister Andreas Derntl aus St. Georgen / Gusen und Allessio Mantelassi aus Empoli bei der gemeinsamen Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Deportation am 8. März von streikenden Arbeitern aus der Toskana nach Mauthausen und Gusen einig. Gerade in Zeiten von Krisen und Kriegen, zunehmender Autokratie und totalitärer Strömungen sind gemeinsames Gedenken, Begegnungen und Aktivitäten wichtig. Eine Bildungs- und Gedenkreise führte 34 Teilnehmer:innen in ihre Partnerstadt Empoli und in die Toskana. Die Geschichte der Deportation, Kultur, Kulinarik und Lebensweise der Toskana sowie aktuelle Themen der Demokratie standen im Mittelpunkt des Programmes in Empoli, Florenz, Viareggio und Lucca: Wir führten eine gemeinsame Gedenkfeier in Empoli durch und vernetzten uns in Florenz im Memorial für die in Konzentrationslager ermordeten Italiener mit Vertreter:innen der Kommunen und der Opferorganisation ANED von Florenz, Prato, Empoli, Pisa. Wir reflektierten die Geschichte von Empoli, besuchten den Weg der Menschenrechte und das Haus der Erinnerung. Wir begaben uns auf die Spuren der Geschichte der Faschisten und des Widerstandes in der Toskana und fanden Stolpersteine, die an Menschen erinnern, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. Wir beschäftigten uns mit aktuellen Themen der Demokratie und des Friedens und konnten z.B. beim Besuch des Karnevalsmuseums in Viareggio auf aktuelle gesellschaftspolitische Themen stoßen. Im Rahmen des Erasmus+ Projektes reflektierten wir auch die Rolle der digitalen und sozialen Medien und möchten mit unserer Bildungsfahrt positive Signale für Frieden und Völkerverständigung senden.

Die Städtepartnerschaft besteht seit 1997 und ist eine Geschichte von Freundschaft, Schüler:innenaustausch, Demokratie und europäischer Werte. Die Bildungsreise wurde von der Bewusstseinsregion organisiert und von der Marktgemeinde St. Georgen / Gusen, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich und vom Erasmus+ Programm unterstützt.

Weitere Infos: Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen, Andrea Wahl ,

andrea.wahl@bewusstseinsregion.at, mob. 0660 229 29 06

Stand: 10. März 2026

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“
 

„Funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.“

Ergebnisse

Um die Ergebnisse zu sehen, klicken Sie auf die Schaltfläche.

Galerie

Nach oben scrollen